Nach Christian Goller und Alois Brunner dürfte es zwischen 1860 und 1890 entstanden sein. Es vereinigt mehrere Stile: Historismus, romantische und sogar orientalische Einflüsse, Jugendstil und den so genannten „Nazarenerstil“. Zwei Bildtafeln zeigen grimmig schauende, bewaffnete Wächter vor dem Grab. Zwei Bildtafeln beinhalten treffende Darstellungen der Waffen und Marterwerkzeuge, sowie das Schweißtuch Jesu. Der große Mittelteil beinhaltet eine Art Tabernakel für die Monstranz und für die wunderschöne Christusfigur, weiter vier kunstvoll gearbeitete Kerzenhalter aus Messing. Zu beiden Seiten knien zwei Engel. Darüber steigt eine große Rauchwolke auf, umgeben von vielen Engeln, die schließlich eine herrliche „Gloriole“ um das leere Kreuz bildet und ausmündet ganz oben in einer hervorragenden Darstellung des „Agnus dei - Lammes“. Christian Goller ist der Ansicht, dass der Mittelteil später entstanden sein dürfte und vielleicht sogar von einem anderen Künstler stammen könnte. Auffallend schön ist die Apsis des Altares, leicht nach oben geschwungen mit je zwei prächtigen Säulen. Darunter befindet sich das eigentliche Felsengrab mit einem wunderschönen Gemälde vom Leichnam Jesu.